Leitbildentwicklung

Perspektiventwicklung "Wege der Zukunft": Wo wir heute stehen

In den Jahren 2016 und 2017 hat der Pfarrbezirk Heidelberg/Mannheim der Selbständigen Ev.-Luth. Kirche einen Perspektiventwicklungsprozess durchlaufen, der unterwegs den Titel „Wege der Zukunft“ bekommen hat. Angeregt worden war er durch die durchaus (selbst-)kritische Frage: Was können wir als kleine Gemeinden (uns) noch leisten?

Herausgekommen ist ein doppelte Perspektive:

  1. Nach außen: Wir sind (die einzige) lutherische Kirche in der Metropolregion Rhein-Neckar und wollen so Heimat bieten für lutherische Christen in der Region. Voraussetzung dafür ist, dass die Existenz unserer Gemeinden bekannt ist – bzw. bekannter wird. Das geschieht im Zeitalter des Internets natürlich im WorldWideWeb, - aber auch durch persönliche Begegnungen und Gespräche.
    Dazu sind Informationsmaterialien entwickelt worden, die als Informationsfaltblatt, Visitenkarten und digital auf unserer Homepage vorliegen.

  2. Nach innen: Es gilt, das Gemeindeleben insgesamt attraktiv zu gestalten, so dass möglichst viele Glieder der Gemeinden sich mit ihrer Kirche identifizieren können und sie als geistliche Heimat erleben und lieben. Ein Begrüßungsdienst, ein Besuchsdienst, das Angebot von Mitfahrgelegenheiten, der Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst sind Schritte auf dem Weg zu diesem Ziel.

Strategisch umgesetzt worden ist diese doppelte Perspektive durch diverse Arbeitsgruppen. So tagt regelmäßig die „Willkommen“-Gruppe, um Geburtstagsbesuche bzw. - anrufe und den monatlichen Kirchenkaffee zu organisieren.

Eine andere Gruppe hat es sich zum Ziel gemacht, Veranstaltungen zu planen, die interessierten Besuchern ein Kennenlernen der Gemeinden erleichtern. Dabei folgen kirchenmusikalische Veranstaltungen und Angebote im Bereich Kinderarbeit ihrem eigenen Herzschlag.
Beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim am 6.1.2018 sind erste Erfahrungen gesammelt worden, die erarbeiteten Informationsmaterialien an den Mann und die Frau zu bringen.

Nun gilt es, das Jahr 2018 in den Blick zu nehmen, und zu schauen, wie wir die doppelte Perspektive nach außen und nach innen weiterhin mit Leben füllen können.