"Geh aus, mein Herz und suche Freud" - Mit Paul Gerhardt durchs Kirchenjahr
Unser Organist, Georg Wolff, hat eine Auswahl der bedeutendsten Choräle des lutherischen Dichters vorbereitet, der mit seinen Liedern das ganze Kirchenjahr abdeckt.
Herzliche Einladung dazu! Eintritt frei - um eine Spende wrid gebeten!
Mit einem opulenten Gottesdienst hat sich die Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Michael Mannheim-Ludwigshafen am 5. So.n.Trinitatis, dem 5.7.2026 von ihrem Kirchgebäude verabschiedet. Die gottesdienstliche Tafel war reich gedeckt, - es gab zum Abschied noch eine Taufe, die Gemeinde feierte ein letztes Mal das Heilige Abendmahl, Pfr. Förster versuchte, in der Predigt über die Jüngerberufung am See Genezareth das Gefühl der Vergeblichkeit der Arbeit der müden Fischer mit dem Ruf zum Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt auch für die Kirchengemeinde zu verbinden. Die wird ihre Gottesdienste fortan zusammen mit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Thomas in Heidelberg-Rohrbach feiern, eine Fusion der beiden Gemeinden wird derzeit vorbereitet.
Manche Träne war zu sehen, darüber, dass man das Kirchengebäude nicht mehr länger nutzen und erhalte könne, - doch auch Freude darüber, dass es weiterhin kirchlich genutzt werden wird. So war denn der Gottesdienst, der mit Orgel, Bläsern, einem Chor und der Kirchenband musikalisch reich gestaltet war auch keine Entwidmung, - sondern es wurde (symbolisch) ein Kirchschlüssel an die Käufergemeinde Jeshua Eden e.V. übergeben, die dort künftig ihre Gottesdienste feiern wird. Gemeinsam mit Vertretern der Käufergemeinde sang die Gemeinde „Denn der Geist und die Braut ...“ - das in beiden kirchlichen Traditionen bekannt ist. So bereitete der Gottesdienst zwar einerseits ein Wechselbad der Gefühle zwischen Trauer und Dankbarkeit für all den Segen, den man in diesem Haus empfangen durfte, wurde aber doch andererseits als würdiger Abschluss eines langen Weges empfunden.
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Die lutherische Kirche betont die Unterscheidung der beiden Bereiche von Staat und Kirche. Jesus Christus betet für seine Jünger: „Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.“ (Johannes 17,15-16). „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Johannes 18,36), sagt Jesus. Deshalb geht es in der Kirche zuerst und vor allem um die ewigen Güter, um die Verkündigung von Gesetz und Evangelium und die Sakramente. In der kirchlichen Verkündigung muss deshalb die Verkündigung des ewigen Heils durch Jesu Christi Kreuzestod und Auferstehung Vorrang haben.
Zugleich sind wir Christinnen und Christen Staatsbürger in einem Bereich, den die Heilige Schrift als „Welt“ bezeichnet. Der Apostel Petrus schreibt: „Seid untertan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen, es sei dem König als dem Obersten oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt sind…“ (1. Petrus 2,13-14).
Die komplette Stellungnahme zum Download finden Sie hier
Ab Oktober feiern wir wieder 1x im Monat ein Ökumenisches Taizégebet.
Informationen dazu auf Facebook unter
"Taizégebete in der Ev.-Luth. Kirche St. Thomas Heidelberg-Rohrbach"
Das nächste findet am 15. Februar 2026 statt.