Die lutherische Kirche betont die Unterscheidung der beiden Bereiche von Staat und Kirche. Jesus Christus betet für seine Jünger: „Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.“ (Johannes 17,15-16). „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Johannes 18,36), sagt Jesus. Deshalb geht es in der Kirche zuerst und vor allem um die ewigen Güter, um die Verkündigung von Gesetz und Evangelium und die Sakramente. In der kirchlichen Verkündigung muss deshalb die Verkündigung des ewigen Heils durch Jesu Christi Kreuzestod und Auferstehung Vorrang haben.
Zugleich sind wir Christinnen und Christen Staatsbürger in einem Bereich, den die Heilige Schrift als „Welt“ bezeichnet. Der Apostel Petrus schreibt: „Seid untertan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen, es sei dem König als dem Obersten oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt sind…“ (1. Petrus 2,13-14).
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Dazu hat es im Januar 2026 einen "Zukunftstag" gegeben, - die Ergebnisse in Kürze hier.
Ab Oktober feiern wir wieder 1x im Monat ein Ökumenisches Taizégebet.
Informationen dazu auf Facebook unter
"Taizégebete in der Ev.-Luth. Kirche St. Thomas Heidelberg-Rohrbach"
Das nächste findet am 15. Februar 2026 statt.